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SIGMUND, Karl.

Sie nannten sich Der Wiener Kreis: Exaktes Denken am Rand des Untergangs.

Wiesbaden, Springer 2015.

361 S., zahlr. teils farbige Abb., OKart., wie neu.

Der Wiener Kreis ist aus dem Geistesleben des 20. Jahrhunderts nicht wegzudenken. Anknüpfend an Russell und Einstein versucht ein Team von Mathematikern, Naturwissenschaftlern und Philosophen die Grundlagen einer wissenschaftlichen Weltauffassung zu legen, im scharfen Gegenwind der reaktionären Politik der Zwischenkriegsjahre. Anschaulich stellt Karl Sigmund eine der spannendsten Episoden der radikalen Moderne dar - einer Episode, die vom Nationalsozialismus zerstört wurde, aber im angelsächsischen Exil reiche Früchte trug. Viele der damals angerissenen Fragen haben heute noch ihre Auswirkungen: Es führt eine Linie von der symbolischen Logik Carnaps und Gödels zur Informatik, und die wissenschaftliche Weltauffassung ist so selbstverständlich geworden, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen. - Der Wiener Kreis des Logischen Empirismus war eine Gruppe Intellektueller aus den Bereichen Philosophie, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Mathematik und Logik, die sich von 1924 bis 1936 unter der Leitung von Moritz Schlick regelmäßig in Wien trafen. Es waren dies vor allem Rudolf Carnap, Kurt Gödel, Hans Hahn, Philipp Frank, Otto Neurath, Herbert Feigl, Richard von Mises, Karl Menger, Victor Kraft und Edgar Zilsel.

Schlagwörter: Logischer Empirismus, Logischer Positivismus, Neopositivismus

Product No.: PHIL2430


 


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